Verlegungsanleitung, Mou, mosaikglas fliesen


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Verlegungsanleitung, Mou, Extra Light, mosaikglas fliesen


Mou  EXTRA LIGHT 
Allgemeine InformationVerlegungsanleitungTechnische Daten
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Merkmale der Unterlage und Wahl von Kleber und Dichtmasse
 
Damit eine ausgezeichnete Anhaftung garantiert ist, muss die Unterlage stets gleichmäßig und von heller Farbe sein und eine ebene, trockene und kompakte Oberfläche ohne Risse haben. Sind diese Bedingungen nicht gegeben, ist es ratsam, eine zweckdienliche Glättung der Oberfläche mit geeigneten Materialien vorzunehmen.
Die Kleber und Dichtmassen sind der Unterlage (Holz, Metall, Gipspappe, Zementputz, usw.) und dem vorgesehenen Verwendungszweck (Badezimmer, Schwimmbad, Küche, Sauna, usw.) entsprechend zu wählen.
Im Falle einer Unterlage aus Zement oder herkömmlichem Putz, empfiehlt die Firma Florim den Gebrauch von Klebern der Klasse C2TE (EN 12004).
Zur Hervorhebung der, vor allem bei den helleren Tönen aufgrund der Durchsichtigkeit gegebenen Farbeffekte, empfiehlt sich der Gebrauch weißer Kleber und Dichtmassen. Im Falle besonderer planmäßiger und ästhetischer Erfordernisse kann die Verlegung aber auch mit gleichfarbigen Produkten erfolgen.
 
 
2 Verlegung
 
Damit eine gleichmäßige Aufstreichung des Klebers auf der ganzen Oberfläche gewährleistet ist, empfiehlt es sich, den Kleber mit einer Spachtel mit dreieckigen Zähnen (Verzahnung 3-4 mm) und daraufhin mit der glatten Seite der Spachtel aufzubringen, um zu garantieren, dass die Kleberoberfläche möglichst glatt ist: Somit lässt sich die Durchsichtigkeit von Extra Light betonen und vermeiden, dass die von den Spachtelzähnen im Kleber hinterlassenen Rillen wahrnehmbar sind. (1)
Dann die Blätter anbringen und dabei darauf achten, dass sich das Papier oben befindet. (2)

Während dieser Phase ist besonders auf die richtige Ausrichtung und Abstandhaltung der Mosaike sowie die Anhaftzeiten zu achten. 
 
Hinweis: Die Anhaftzeiten sind je nach Art des Klebers, der Unterlage und den speziellen Installationsbedingungen unterschiedlich (zum Beispiel in feuchten Räumen verlängern sich diese Zeiten).

   

3 Entfernung des Schutzpapiers
 
Das Abdeckpapier der Mosaikblätter darf erst dann entfernt werden, wenn der Kleber den Härtevorgang vollendet hat (entsprechend den Raumbedingungen und vom Hersteller auf der Packung angegebenen Zeiten).

Zur Entfernung des Papiers die ganze Oberfläche mit Hilfe eines weichen Schwammes mit warmem Wasser befeuchten. (3) Dann einen Rand des Papiers (in Nähe der Ecke) anheben und quer abziehen. (4)
Es wird nahegelegt, alle Kleber- oder Papierreste von der Oberfläche des Produkts zu entfernen und sich zu vergewissern, dass keine Kleberüberreste aus den Zwischenräumen zwischen den Mosaiksteinen hervorragen (in diesem Fall die Überreste entfernen). (5)
 
 
4 Verfugung und abschließende Reinigung
 
Handelsübliche Zement-Dichtmassen bestehen aus:
- Zement und Quarzsand (sie sind nötig, um die gewünschten mechanischen Eigenschaften zu gewährleisten);
- Harzen (die als Bindemittel dienen);
- Oxyden (die zur Färbung verwendet werden).
Angesichts der Unterschiedlichkeit der technischen Merkmale und Körnungen jeder dieser Komponenten, muss man sich bei der Vorbereitung der Dichtmasse streng an die vom Hersteller empfohlenen Anweisungen handeln und ein Übermaß an Wasser vermeiden. Somit lassen sich Erscheinungen ungleichmäßiger Färbung der Dichtmasse vermeiden, wenn die Verlegung beendet ist.

Erst dann mit der Verfugung beginnen, wenn das zur Entfernung des Papiers vom Mosaik verwendete Wasser getrocknet ist und die Verarbeitungsrückstände entfernt wurden.
 
Die Dichtmasse ist in Querrichtung anzubringen und man muss darauf achten, dass alle Zwischenräume zwischen den Mosaiksteinen auf angemessene Weise gefüllt werden. (6) Überschüssiges Produkt auf dieselbe Weise quer zu den Mosaikblättern entfernen.
Bevor die Dichtmasse ganz ausgehärtet ist (20-40 Minuten je nach Art und Raumbedingungen), muss die Oberfläche mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm oder Filz gereinigt werden; dabei kreisförmige Bewegungen zum Polieren des Materials ausführen.

Wichtig: Kräftiges Scheuern und zu viel Spülwasser vermeiden.
 
Extra Light lässt sich mit Zement- oder Epoxyd-Fugenfüller verfugen: Die Wahl hängt von der gewünschten Leistungsfähigkeit und dem spezifischen Verwendungszweck des Materials ab. (7)
 
Hinweis: Die mangelnde Einhaltung dieser einfachen Verfahren könnte zum Auftreten von Farbabweichungen und Ausblühungen längs der Fugen führen.
 
5 Schnitt
 
Gegebenenfalls kann Extra Light mit einer normalen Kneifzange für Glasmosaik geschnitten werden. (8)
Wenn der Vorgang beendet ist, empfiehlt es sich, die Schnittkante mit einem feinen Schmirgelpapier abzurunden.
Beim Schneiden besonderer Maße oder Formen empfiehlt sich der Gebrauch von Diamantscheiben oder Sägen mit Diamantband.

 
6 Pflege
 
Zur täglichen Pflege werden warmes Wasser und normale, handelsübliche Glasreiniger empfohlen.
Achtung: Den Gebrauch angreifender oder reibender Produkte vermeiden.


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